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Kardamom-Anbau im Nepalschulprojekt Lamidanda e.V.
Nepalschulprojekt Lamidanda e.V.

Projektbeschreibung
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Worum geht es in diesem Projekt?

Wir wollen den ökologischen Anbau von Kardamom in unserer Projektregion rund um Lamidanda in Nepal unterstützen.
Nachhaltige Entwicklung wird für Ibbenbürener Schüler dadurch erfahrbar.

Was bewegt das Projekt in der Region?

Mit dem Spendenerlös wollen wir den ökologischen Anbau von Kardamom in unserer Projektregion rund um Lamidanda unterstützen.
Es geht darum, in dieser erdbebengeschädigten Region den Menschen eine nachhaltige Basis für das Überleben und damit auch einen angemessenenen Schulbetrieb zu ermöglichen - und damit der Landflucht entgegenzuwirken. Schutz der natürlichen Landschaft, Nutzung natürlicher Energie und genossenschaftliche Strukturen stehen dabei im Vordergrund.
Kardamom ist eine süßlich-scharfe Gewürzart, die in asiatischen und arabischen Ländern stark nachgefragt wird und auch bei uns in der Weihnachtsbäckerei verwendet wird. Entsprechend hoch sind die auf dem Weltmarkt erzielten Preise für dieses Gewürz. Kardamom ist eine empfindliche Pflanze, die bis zur Erntereife mehrere manuelle Pflegetätigkeiten benötigt. Dadurch ist sie besonders geeignet, den armen Bewohnern der Bergregion Arbeit und damit Einkommen zu verschaffen.
An den regenreichen Ausläufern des Himalayas in Nepal sind das Klima und der steinige Boden erfolgsversprechend für den Anbau dieses Gewürzes. Die personalintensive Kultivierung dieser Pflanze dient unserem Vorhaben, durch Arbeit lokales Einkommen zu erzeugen.
So werden die Kapselfrüchte („Kardamomen“) des Kardamoms nach der sorgsamen Pflanzenaufzucht kurz vor der Reife von Hand gepflückt, da sie sich ansonsten öffnen und so die Samen verloren gehen. Anschließend werden sie in einem personalintensiven Trocknungsverfahren bis zur Marktreife entwickelt. Wegen der unzugänglichen Gebirgslage der Lamindanda-Region müssen die fertigen Produkte von Sherpa-Trägern über etwa 40 km bis zum nächsten Marktplatz transportiert werden. Dort werden sie von regionalen Händlern weiter vertrieben.
Das Kardamom-Projekt ist ein hervorragendes Beispiel von ökologischer und nachhaltiger Entwicklungsarbeit: Erstens verhindert es Kahlschlag und Austrocknung der Böden. Die Kardamom-Pflanzen gedeihen nur unter dem Schatten von großen Bäumen, die deshalb erhalten bleiben und nicht zur Holzgewinnung gerodet werden. Zweitens werden keine Maschinen eingesetzt – weder während der Aufzucht noch im Trocknungsverfahren (Herstellung, Transport und Luftverschmutzung von schwerem Gerät würde die Landschaft nachhaltig schädigen). Drittens wird die am Projekt teilnehmende Landbevölkerung darin geschult, bei Krankheit und Schädlingsbefall der Pflanzen auf Pestizide zu verzichten und stattdessen natürliche Präventions- und Bekämpfungsmittel einzusetzen.

Der gemeinnützige Verein Nepalschulprojekt Lamidanda e.V. unterstützt politische Bildung und soziales Engagement am Johannes-Kepler-Gymnasium und an der Johannes–Bosco- Grundschule in Ibbenbüren. Am konkreten Beispiel der Partnerschaft mit Lamidanda und den umliegenden Dörfern z.B. Milim, werden die Ibbenbürener Schülerinnen und Schüler in besonderer Weise politisch geschult und zu aktivem sozialen Engagement motiviert.
Das Kardamom-Projekt fördert insbesondere das Verständnis für die Bedeutung von Natur- und Umweltaspekten in der Entwicklungspolitik. Die begonnene Veränderung der deutschen Entwicklungspolitik, weg von Riesenprojekten (Staudämme, Fabriken) hin zur Unterstützung lokaler, umweltverträglicher Einkommensentwicklung kann an diesem Beispiel konkret einsichtig gemacht werden.

Warum sollte dieses Projekt unterstützt werden?

Es gibt zwei gute Gründe:
1. Unser Ziel ist, dass junge Menschen sich kompetent über globale Entwicklungen informieren können und bereit sind, soziale Verantwortung zu übernehmen.
Das wird durch unser Projekt in Ibbenbüren am Johannes-Kepler-Gymnasium wie auch an der Johannes–Bosco-Grundschule unterstützt.
2. Den Kindern im verwüsteten Erdbebengebiet in Nepal bietet eine gute Schulbildung die einzige Chance, langfristig in ihrer Heimat arbeiten und leben zu können. Das ist nur möglich, wenn die Eltern ein verlässliches Einkommen haben. Und zwar ein Einkommen, das nicht auf Kosten der Umwelt geht.

Wie wird das Projekt umgesetzt?

Mit dem Spendenerlös sollen
- weitere Familien am Kardamom-Projekt teilnehmen können (Ankauf von Pflanzen, Schulung)
- die schon beteiligten Bauern bei Krankheit und Befall von Kardamompflanzen durch Experten beraten und ggfs. finanziell unterstützt werden.

Wir senden das Geld über Misereor an unsere gemeinnützige Partnerorganisation CCODER in Kathmandu. Deren Mitarbeiter reisen – teilweise zu Fuß - in unsere Projektregion, sorgen für die Umsetzung des Projektes und erstellen, gemeinsam mit der Genossenschaft, eine Übersicht über die Ausgaben. Unser Verein erhält einmal pro Jahr einen ausführlichen Bericht und finanzielle Abrechnung. Bei regelmäßigen Besuchen vor Ort konnten wir uns von der Verwendung der Gelder überzeugen. Coronabedingt musste leider in diesem Jahr zum ersten Mal der turnusmäßige Besuch in Nepal ausfallen. Davon unberührt gibt es einen intensiven Austausch mit CCODER per e-mail.

Sollte innerhalb von 60 Tagen unser Spendenziel nicht ganz erreicht werden, werden wir trotzdem unverzüglich jeden bis dann eingegangenen Betrag für die Entwicklung gesicherter Einkommen durch den ökologischen Kardamom-Anbau verwenden.
Sollte unser Spendenziel übertroffen werden, werden wir mit den zusätzlichen Spenden weitere Schritte für eine qualifizierte Schulbildung in Lamidanda, Milim und Kafaldanda verwenden.
Wir freuen uns über jede Spende und bedanken uns jetzt schon für jeden Beitrag.

Wer steht hinter diesem Projekt?

Unser Verein „Nepalschulprojekt Lamidanda e.V.“, gegründet 2007, unterstützt als gemeinnützige Organisation das Nepalschulprojekt des Johannes Kepler-Gymnasiums in Ibbenbüren. Seit 2005 gibt es eine Partnerschaft mit dem Dorf Lamidanda, das in einer entlegenen Bergregion im Distrikt Gorkha in Nepal liegt. Inzwischen ist unser Engagement ausgeweitet: In Ibbenbüren auf die Johannes–Bosco-Grundschule, in Nepal auf weitere vier umliegende Dörfer, eine weitere kleine Dorfschule (Milim) und eine weiterführende Schule in Kafaldanda (mit 129 Schülern und 111 Schülerinnen). Die Hilfe vor Ort wird genossenschaftlich getragen und organisiert. Unterstützt werden die Dörfer in ihrer Entwicklung durch den nepalesischen gemeinnützigen Verein CCODER (Center for Community Development and Research).
Unser Verein wurde in seinem Engagement anerkannt und unterstützt, auch bei konkreten Projekten durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie von der Deutschen Botschaft in Kathmandu.

Schwerpunkte unseres Engagements sind der Einsatz für eine gute Schulbildung und der
Aufbau von Einkommensmöglichkeiten zur Verhinderung der Landflucht (Anbau und Verkauf von Kardamom, Kaffee und Kartoffeln, Ziegenzucht, Handwerkerausbildung...).
Wir freuen uns über jeden Beitrag für eine nachhaltige Entwicklung und verlässliche Schulbildung.

Hier finden Sie zum Projekt auf der Homepage des Johannes-Kepler-Gymnasiums:
https://www.kepler-gymnasium.de/index.php/verantwortung/nepal-schulprojekt

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Dieses Projekt endet am 09.01.2021 um 23:59 Uhr.
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