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Leckeres Gemüse aus unserem eigenen Garten!
Förderkreis St. Josef Grundschule

Projektbeschreibung
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Worum geht es in diesem Projekt?

Auf dem schuleigenen Gemüseacker können Schüler*innen ihre eigenen Kräuter u. Gemüse aussähen, pflegen und ernten, an der frischen Luft sein u. einen wertschätzenden Umgang mit Lebensmitteln lernen!

Was bewegt das Projekt in der Region?

An der St. Josef Grundschule in Greven haben Kinder der vierten Klassen seit Beginn des Schuljahres die Möglichkeit, im Rahmen einer AG als Naturforscher verschiedene Themen und Bereiche rund um die Natur und Umwelt zu erforschen. Begleitet von zwei Lehrkräften werden naheliegende Wälder aufgesucht, die Auswirkungen des Klimawandels unter die Lupe genommen und die unmittelbare Umgebung der Schule im Hinblick auf verschiedene Fragestellungen erkundet. Im Zuge dessen haben wir auf unserem Schulgelände außerdem bereits ein „grünes“ Klassenzimmer erschaffen.

Das Umweltförderprojekt der KSK Steinfurt ist nun geradezu prädestiniert, die Umsetzung unserer Idee der Realisierung eines Schulgartens in greifbare Nähe zu rücken! Im Rahmen der AG könnten die Kinder in einem Schulgarten eigenes Gemüse anbauen, auf praktische Weise erfahren, wo unsere Lebensmittel herkommen, wie viel Arbeit im Gemüseanbau steckt und welche Bedeutung die Natur als Lebensgrundlage für uns Menschen hat. Mithilfe des Lernorts ‚Schulgarten‘ und der dazugehörigen Wissensvermittlung könnten wir eine Erfahrungswelt schaffen, die auch den Unterricht der gesamten Schule fächerübergreifend, sinnvoll und abwechslungsreich ergänzen könnte.

Die Arbeit in einem Schulgarten soll den Kindern einen Einblick in das Thema Gemüseanbau und die biologische Vielfalt bieten und damit Wissen und Werte vermitteln sowie Kompetenzen fördern, die die Wertschätzung von Gemüse bei Kindern steigert und gleichzeitig dem Wissens- und Kompetenzverlust im Bereich der Lebensmittelproduktion, einer Entfremdung von der Natur und der Lebensmittelverschwendung entgegenwirken.
Nach Rücksprache mit der Stadt Greven als zuständigem Schulträger wäre auf dem Gelände unserer Schule die Realisierung eines Schulgartens auf einer Größe von 16 Quadratmetern möglich. Allerdings sind wir insbesondere zu Beginn einer Realisierung im Hinblick auf die organisatorische und inhaltliche Vorbereitung sowie die anschließende Umsetzung und Bewirtschaftung auf finanzielle Mittel angewiesen. Neben der Festlegung der Fläche des zukünftigen Gartens, die den Ansprüchen an einen fruchtbaren Boden gerecht werden und durch entsprechende Bodenproben untersucht werden muss, sind hier insbesondere die Vorbereitung der zu „beackernden“ Fläche, die Anschaffung passender Handgeräte für die Gartenarbeit sowie die Saat- und Pflanzgutbestellung zu nennen.

Die Kinder pflanzen, pflegen, ernten und verarbeiten das Gemüse und Sie, liebe/r Spender/In, wären herzlich eingeladen, uns in der Erntezeit besuchen zu kommen, um sich ein Bild von unserem Projekt zu machen und auch das ein oder andere von uns selbst angebaute Gemüse zu verkosten!
Hierbei handelt es sich um ein langfristig angelegtes, nachhaltiges Projekt der gesamten Schule, das auch den nachunterrichtlichen Bereich im Offenen Ganztag einbeziehen würde.
Wir hoffen auf zahlreiche Spenden für unser Projekt und grüßen ganz herzlich,
die ‚AG Naturforscher‘ der St. Josef Grundschule

Warum sollte dieses Projekt unterstützt werden?

Naturerfahrungsräume werden immer häufiger ersetzt und Kinder verlieren zunehmend den Zugang zu Natur. Vielen Kindern ist auch nicht mehr bekannt, wo Lebensmittel eigentlich herkommen und wie diese angebaut werden. Insbesondere im Hinblick auf Gemüse scheinen das Wissen über Aussehen, Anbau und Ernte, sowie die Zubereitung mehr und mehr abzunehmen und generell an Bedeutung zu verlieren.
Die Schule als Ort des Lernens und der Begegnung sowie des Austauschs mit Gleichaltrigen eignet sich daher in besonderem Maße, diesen Prozessen entgegenzuwirken und zur Ernährungsbildung und Gesundheitsförderung beizutragen.
Das Jäten, Ernten und Hacken auf dem Gemüsefeld kommt dem Bewegungsdrang der Kinder nach. Sie verbessern hierbei auch ihre motorischen Fähigkeiten. Beim gemeinsamen Arbeiten auf dem Acker entsteht bei den Kindern Verantwortungsbewusstsein und gemeinschaftliches Erleben, welches wiederum die Sozialkompetenzen der Kinder stärkt. Auf dem Acker wird den Kindern Naturwissen vermittelt und sie lernen die Jahreszeiten anhand der Gemüsepflanzen kennen. Deshalb wollen wir Bildung für nachhaltige Entwicklung und gesunde Ernährung in den Schulalltag integrieren.

Wie wird das Projekt umgesetzt?

Die Schule strebt es an, das Projekt mit Unterstützung des Bildungsprogrammes der “Gemüseackerdemie” durchzuführen.
Folgende Unterstützungen würde die Schule hierbei erhalten:
1. Auf dem Acker: die Anbauplanung, die Lieferung der Pflanzen und des Saatgutes sowie 3 begleitete Pflanzungen pro Jahr.
2. Ackerwissen: Fortbildungen für Lehrkräfte, Onlineplattformen, Tutorials
3. Bildungsmaterial: Wissen, Methoden rund um Acker und Nachhaltigkeit nach BNE-Kriterien (BNE = Bildung für nachhaltige Entwicklung)
4. Organisatorische Unterstützung: Ansprechpartner vor Ort, Tipps für Ferienbetreuung, etc.

Falls unser Spendenziel nicht erreicht wird, möchten wir den Gemüseacker natürlich trotzdem auf unserem Schulgelände anlegen. Wir würden dann die zu beackernde Fläche kleiner wählen und weniger Pflanzungen durchführen. Verzichten müssten wir dann sowohl auf die pädagogische und fachliche Begleitung durch die “Gemüseackerdemie” als auch auf ein vielfältiges Spektrum an Gemüsesorten.
Je nach Spendensumme müssten wir uns gegebenenfalls auch darauf beschränken, auf den Fensterbänken der unteren Klassenräume Kräuter, Bohnen und andere geeignete Pflanzen in Pflanzkästen anzubauen.

Wer steht hinter diesem Projekt?

Die Natur und Umwelt sowie deren Erhaltung und Schutz sind der St. Josef Grundschule in Greven seit jeher wichtige Anliegen und so hat sich die Schulgemeinschaft vor einigen Jahren auf den Weg gemacht, die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ihrer Schülerschaft voranzutreiben. Im Zuge dieser Prozesse wurde eine AG für die Schüler*innen der vierten Klassen etabliert, die sich im Schwerpunkt mit Fragen der Umwelt und der Verantwortung für die Welt auseinandersetzte.
Das eigenständige und eigenverantwortliche Lernen und Handeln der Kinder stand im Mittelpunkt der schulischen Entwicklungsprozesse. Aus der ersten AG wurden dann die Naturforscher. Parallel zu den Aktivitäten der Naturforscher unterstützte der Förderkreis der Schule den Antrag des Schülerparlaments zur Verschönerung und Begrünung des Schul - Außengeländes und machte sich mit Elternhilfe an die Arbeit, die Schulhofgestaltung zu erneuern.
Zu Beginn des Schuljahres 2020/2021 wurde die AG Naturforscher wieder aktiv und gestaltete mit Elternhilfe, Pflanzenspenden und der tollen Unterstützung des Fördervereins der Schule ein ungenutztes Beet auf dem Schulhof zu einem Schulbeet um. Die nächste Idee ließ nicht lange auf sich warten: Ein grünes Klassenzimmer wurde in Rekordzeit aus Baumstämmen und mit Elternunterstützung auf den Grünanlagen des Schulhofes installiert und lud in den Sommer- und Herbstmonaten zum Arbeiten und Verweilen mit Kindern im Freien ein. In der Zeit der Pandemie war dies eine echte Bereicherung für die verbliebenen Schüler*innen in der Betreuung unter freiem Himmel. Bei der Teilnahme an einer Schülerakademie zum Thema “Landwirtschaft mit allen Sinnen” auf dem Emshof in Telgte entstand außerdem im gleichen Schuljahr der Wunsch, die ungenutzte Fläche auf dem hinteren Teil des Schulhofes sinnvoll zu nutzen und auf dem Schulgelände der St. Josef Grundschule ein Gemüsebeet anzulegen.

 

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Dieses Projekt endet am 10.04.2021 um 23:59 Uhr.
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